Autor Thema: Storry - Die Fußballwette  (Gelesen 3391 mal)

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dermicha

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Storry - Die Fußballwette
« am: Dezember 30, 2014, 07:50:35 Nachmittag »
Es ist Ende März, die Temperaturen steigen wieder und wir können unser Fußballtraining endlich wieder draußen absolvieren. Ich schaute auf die Uhr. Verdammt! Ich komme zu spät zum Training! Ich rannte die hölzerne Treppe hinunter in den Flur unseres Hauses. „Martin, bitte denk daran heute nicht zu spät nach Hause zu kommen! Morgen wollen wir deine Schwester aus dem Krankenhaus abholen.“, rief meine Mutter mir hinterher. Boah, ne wa? Hätte Stefanie denn nicht noch ein paar Tage da bleiben können? Ich schnappte mir mein Fahrrad und trat in die Pedalen…

„Hey, Martin, hat mal wieder dein Handy nen Aussetzer gehabt?“ „Wieso?“ „Na weil doch morgen unsere Gartenparty bei Schulle ist. - Na macht nix. Also morgen halb acht, wie immer.“ „Okay, geht klar!“

Nach dem Training, auf dem Nachhauseweg, dachte ich mir, wie ich das morgen nur hinbekäme, das mit meiner Schwester und unserer ersten Party diesen Jahres. Geschwister können einen so nerven…

Zu Hause angelangt schlief ich über alle möglichen Ausreden und Schlachtpläne hinweg ein, um am nächsten Morgen festzustellen, daß Widerstand vollkommen zwecklos ist. Denn in schon einem Monat geht es für mich auf Klassenfahrt. Wobei sich sehr schnell herausstellte, daß meine Angst, meine kleine Schwester könne mir den Abend verderben, unbegründet war. Also ging ich am Abend los in Richtung Gartenkolonie, wo alle anderen schon auf mich warteten. Es ging heiß her und wir tranken viel und vor allem durcheinander.

Da tauchte Sandra plötzlich auf. Es war meine Ex. Wie kann denn das sein? Bis eben waren wir eine reine Männerrunde mit vielen aus dem Fußballverein und waren ohne Aufpasser. „Mensch, Sandra! Du auch hier?“ „Wieso denn nicht?“ „Und was du nur anhast! Tragen das denn nicht Kleinkinder?“ Sie hatte jetzt diesen Blick den ich von ihr kannte, wenn sie sich maßlos über etwas ärgerte. Da mischte sich jetzt Marcel mit ein. „Was beleidigst du meine Freundin?“ Au Backe! Das war ein Fehler. Offensichtlich waren Sandra, meine Ex und Marcel jetzt ein Paar. „Du, sorry! War nicht so gemeint.“ „Hey, das muß echt nicht sein.“  „Ja, tut mir leid. Ich wollte nur sagen, daß…“ - Zum Glück entspannte sich die Lage schnell wieder. Wobei mir ein heimliches Getuschel, von Sandra ausgehend, auffiel. Aber das bildete ich mir sicher nur ein.

Inzwischen sind zwei Wochen verstrichen. Unser Team machte beim Fußballtraining einige Fortschritte und auch in der Schule gab es keinen Streß. Und schon in einer Woche sollte unser Turnier gegen Neuhaffbach stattfinden. „Ich verwette meinen Hintern darauf, daß wir das Spiel verlieren werden.“, sagte Marcel ganz niedergeschlagen in der Umkleide. So entmutigt kannte ich ihn gar nicht und versuchte ihn aufzubauen. „Aber wir haben doch bisher immer gewonnen.“ „Ach, diesmal spielen wir aber kein Heimspiel. Und irgendwie ist bei uns kein Mannschaftsgeist mehr drin.“ „Na dann laß uns eine Wette abschließen! Ich verwette mein… ehmm…“ „Siehst du! Du weißt nicht mal was du dagegen halten kannst.“ Wir verließen diskutierend die Umkleide und gingen zur Tür. Da tauchte Sandra auf. Ich war zwar nicht besonders davon begeistert, umarmte sie dennoch, nachdem die zwei mit ihrer Begrüßung fertig waren.

„Wir werden verlieren…“ Sandra blieb kurz stehen. Sie hatte auch diesmal ihre Latzhose an. Ich fand sie nicht sehr schön. Es war so eine figurbetonende, eng geschnittene mit breitem, hohen Latz. „…und Martin weiß noch nicht mal was er darauf verwetten will, wenn wir gewinnen. Nicht mal das!“ Ich unterbrach ihn: „Ja klar weiß ich nicht was ich verwetten soll, aber gewinnen werden wir trotzdem. Haben wir bisher immer…“ Da sah ich wie es in seiner neuen Freundin, meiner Ex, anfing vor lauter Freude emporkam: „Sagt mal Jungs, wie fändet ihr es, wenn im Falle einer Niederlage, Martin meine Latzhose für ein Jahr tragen muß?“ „Was soll ich?“ Macel, der eben noch unbeeindruckt von dem Gedanken einer Wette war, horchte jetzt auf. „Ich finde, das ist eine ganz vortreffliche Idee. Und du hattest sowieso keine.“ „Na ich kann doch keine Mädchenhosen tragen!“ „Im Grunde genommen hab ich die sogar aus der Männerabteilung.“ Nach einigem hin und her, willigte ich der Wette ein. Nur mochte ich es mir nicht ausmalen was passieren würde, verlören wir tatsächlich dieses Spiel. Denn Wettschulden sind Ehrenschulden.

Es kam nun das was kommen mußte. Das Spiel startete miserabel und ließ auch keine Hoffnung auf eine glückliche Wendung zu. Es war eben kein Heimspiel und der Gegner hatte eine Glückssträhne nach der anderen. Kurzum, das Spiel und ich, wir waren verloren!

Worauf hab ich mich da nur eingelassen? Warum nur habe ich gewettet? Jetzt haben wir nicht nur das Turnier verloren, nein ich war der Lächerlichkeit der ganzen Nation ausgesetzt! Ich eine Latzhose tragen? Niemals!

Doch es hatte keinen Sinn. Eine verlorene Wette ist eine verlorene Wette und hier beißt sich die Katze in den Schwanz. Wettschulden sind Ehrenschulden. Und so wurde das Urteil noch in der Umkleide vollstreckt: Ich weiß zwar nicht wie, aber auch Sandra war hier. Feierlich nahm sie mir meine Jeans ab. Alle standen um uns herum, das Schauspiel zu sehen. Ich hatte es schon geschafft mir Unterhose und Kapuzenpulli anzuziehen. Marcel überreichte ihr die Schere. Fein säuberlich zerschnitt Sandra meine heiß geliebte Jeans. Doch Widerstand war zwecklos. Regungslos stand ich da und mußte zusehen, wie die Hose unbrauchbar gemacht wurde. Doch das Schlimmste stand mir noch bevor! „Ich hab sie extra für dich gewaschen.“ „Du bist so lieb zu mir.“ „Komm, ich helfe dir hinein.“ Sie zog mir die Hose feierlich an. Erst das linke Bein, dann das rechte Bein. Sie hatte einige Mühe dabei. Sofort bemerkte ich, daß sie mir nicht so richtig passen würde. Sie knöpfte die seitlichen Knöpfe rasch auf, striff die Hose über meine Hüften und legte mir den Latz an. Oh mein Gott! Ich wußte gar nicht recht wie mir war! Mir schlug mein Herz. Es fühlte sich sonderbar an. Dann hakte sie die Träger genüsslich an den Latz ein und zeitgleich rutschte die gesamte Hose an ihre endgültige Position und war tief in meine Boxershorts vergraben. Ich wurde allmählich ruhiger und begann dieses mir bisher unbekannte Gefühl zu genießen. Ich arritierte die Träger auf ein vernünftig erscheinendes Maß. Abschließend knöpfte sie mir die noch offen gebliebenen Seitenknöpfe zu. Die Enge gefiel mir. Die Hose war mir zwar - oder an sich für meine Gewohnheit - ein wenig zu klein, fühlte sich jedoch großartig an. Sie umschloß mich vollständig und war deutlich zu spüren. Meine Freunde klatschten Beifall währenddessen ich mich neu entdeckte. „Hey, Martin. Steht dir richtig gut.“ „Ja und der Kapuzenpulli paßt dazu verrorragend.“ Ich selbst war sprachlos, faßte die Hose an den Seiten an, korrigierte hier und dort…

Mir blieb gar nichts anderes übrig, als mit dieser Latzhose nach Hause zu gehen. Wobei ich meine seltsamen Gefühle gar nicht einzuordnen wußte. Es fühlte sich irgendwie sehr gut an. Und so anders…